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Unendlich wie der Regenbogen

Hatte dich doch Lieb....

Ein Gedanke, und ein fast schönes Leben.....


Du hast mich von meiner Mama geholt, und mir gesagt ich würde es sehr gut bei dir haben, denn ein Hund wäre schon immer dein großer Traum gewesen.
Du hast mich deinen besten Freund genannt, und mit mir all deine Geheimnisse geteilt. Ich habe dich deinen Liebeskummer vergessen lassen, nachdem du Stundenlang deine
Tränen in meinem Fell vergossen hast bis es ganz nass war, weil du so traurig warst.
Ich hatte mich nicht aufgeregt, wenn du den ganzen Tag keine Zeit für mich hattest und ich so dringend hätte Gassi gehen müssen.
Wir sind gemeinsam auf der Couch gesessen, deinen Kopf an meinen gelehnt.
Du hast für mich gekocht, und gemeinsam haben wir gegessen, du am Tisch und ich an deiner Seite aus meiner Schüssel am Boden.
Beim Eis essen bin ich neben dir im Cabrio gesessen, und durfte dann die leere Eistüte haben denn Eis wäre nichts für Hunde hast du immer gesagt, davon bekomme ich Bauchweh.

„Böser Hund“ hast du mich gerügt wenn ich trotzdem probiert habe, einen Teil von deinem Eis zu bekommen. Du hast mir gesagt, du liebst mich und ich sei den bester Freund.
Lange Sparziergänge haben wir gemacht und Stunden lang hast du mit mir
gelacht und gespielt.
Auf einmal warst du immer weniger für mich da. Den ganzen Tag habe ich allein Daheim gelegen, auf dich gewartet. Dann kamst du und hast nur telefoniert, Lieder gesungen und dich nicht mehr um mich gekümmert. Mein Fell hast du nicht mehr gebürstet, wir haben nicht mehr gemeinsam gegessen und auch die langen Sparziergänge waren vorbei. Eines Tages hast du sie mitgebracht. Sie war wunderschön, hatte lange Haare und roch so gut.
Sie hat mich nie gestreichelt, nie mit mir gesprochen und nannte mich immer nur „lästig“, dabei hast du mir den liebevollen Namen Sternchen gegeben und nicht den Namen Lästig. Mit deinen Kindern durfte ich spielen und habe mich nie gewehrt, wenn sie mir mit ihren kleinen Fingern in die Augen fuhren und mich ins Ohr bissen, wenn sie mit Spielzeug nach mir schmissen und mich am Schwanz zogen. Doch ihr war es nie gut genug. Nach einiger Zeit fingst du an, lange Diskussionen mit ihr über mich zu führen.
Ich würde zuviel Geld kosten und der Aufwand für mich wäre zu groß, dabei hast du deine Zeit mir überhaupt nicht mehr gewittmet. Deine Kinder wären jeden Tag in Gefahr durch mich und sie hätte Angst, ich könnte ihnen etwas tun. Ich sei der Grund, wieso sie dich verlassen hätte. Wieder lagst du auf mir, dein Gesicht in meinem Fell vergraben und weintest.
Ich war den ganzen Tag alleine, mein Herz voller Traurigkeit und mit Sehnsucht hab ich dich erwartet, bis die Tür aufging und du herein kamst.
Immer öfter nun kam jemand Fremder der nicht sehr freundlich war. Er nahm
mich still schweigend an die Leine und ging mit mir für 5 Minuten hinaus, dabei hätte ich so dringend gemusst. Eines Tages kamst du Heim und stiegst in eine warme, feuchte Lacke. Es tat mir so leid, ich hab nicht gewinselt weil ich die Schläge mit dem Gürtel nicht ertragen konnte, ich winselte weil es mir leid tat dass ich mich nicht mehr zurückhalten konnte. Dann hast du mich an die Leine genommen und mich die Stiegen hinunter geschleppt, das Halsband wurde immer enger und ich bekam kaum Luft als du mich mit schnellen Schritten hinter dir her zogst nach draußen. Mit deiner Freundin hast du dich wieder versöhnt und ihr versprochen, alles würde besser werden für sie
und die Kinder. Sie hat dich vor die Wahl gestellt: entweder sie oder ich.
Als du dich zu mir gesetzt hast auf den Boden und nach langem wieder deine Hand durch mein Fell streichen hast lassen, hast du mit mir gesprochen. Du hast gesagt, die Welt sei ungerecht aber jeder hat ein bestimmtes Schicksal und der Lauf der Dinge wäre nicht zu stoppen. Ich würde auf einen guten Platz kommen und du würdest mich besuchen.
Eines Tages hast du mich gerufen. Autofahren! Wir sind schon lange nicht mehr gemeinsam Auto gefahren und ich hab mich vor lauter Freude kaum mehr halten können. Ich musste in den Kofferraum, dabei durfte ich doch immer neben dir sitzen. Da war es dunkel und so laut und es stank nach Auspuff.
Trotzdem freute ich mich wenn du den Deckel wieder aufmachen würdest und wir
am Ziel wären. Doch unser Ziel war nicht das, womit ich gerechnet hatte. Von außen hörte ich bereits andere Hunde jaulen und winseln, Katzengejammer und einen eigenartigen Geruch. Was machten wir hier? Eine Dame kam uns entgegen der du meine Leine in die Hand gabst. Du hättest mich armen Hund gefunden an einem Autobahnrastplatz angebunden an einem Baum. Die Frau nickte und du drehtest dich um. Ich wollte dir nach, hab an der Leine gezogen und laut geheult, ich wäre fast erstickt weil ich keine Luft mehr bekam. Doch du gingst einfach durch die Tür ohne dich auch nur einmal umzudrehen. Ich kam in ein Zimmer, mir wurde Blut abgenommen und ich wurde untersucht. Der Tierarzt sagte zu der Dame, es wäre schwer für einen Hund in meinem Alter einen Platz zu finden und zu mir sagte er noch, er wünscht mir viel Glück.
Danach kam ich in einen kleinen Raum mit 3 anderen Hunden und Gitter.
Jedesmal wenn jemand kam oder vorbeiging, fuhr ich hoch in der Hoffnung, du wärst es gewesen, doch du kamst nicht. Du hast mich hier gelassen und warst nun schon so lange fort. Ich lag den ganzen Tag in diesem Raum, konnte die Sonne nicht sehen, konnte mit dir nicht über eine Wiese laufen, träumte mich wieder nach Hause und hielt mich so ab von meiner Sehnsucht nach dir und meinen kleinen Schützlingen, deren kleinen Hände ich so vermisste. Eines Tages hat sie mich geholt. Sie streichelte mir über den Kopf, legte mir die Leine an und sagte komm. Wir gingen durch einen langen Gang in ein leeres, karges Zimmer. Sie hat mich auf den Tisch gesetzt und mich angeschaut,
Tränen liefen ihr über die Wangen. Es tut ihr so leid hat sie immer wieder gesagt. Sie würde mich gerne mit nach Hause nehmen aber sie hat schon zwei Hunde und das ginge nicht. Sie hat mir erzählt von einem Ort, an dem es sehr schön ist. An dem die Sonne scheint und ich mich frei bewegen kann. Dann ging sie weg und kam nie wieder. Ich legte mich auf die Seite und wartete. Das Mittel war sehr kalt. Ich konnte fühlen wie es sich verteilte. Ich hatte aber keine Angst. Böser Hund ging es mir durch den Kopf. Ich hatte doch nichts getan, mein Leben warst du. Was war nur passiert, dass ich all das durch machen musste. Bevor ich einschlief, blickte ich ihr in die Augen. Da
warst du wieder, es waren deine Augen. Du hast mich gestreichelt, Tränen sind dir über die Wangen gelaufen. Böser Hund hast du gesagt und mich angelächelt. Ich hob mit letzter Kraft meinen Kopf und schleckte dir über die Wange. Ich hab zu dir gesagt, dass ich dir nicht böse bin und froh bin, dass du wieder da bist, denn du warst mein bester Freund.


Danach schlief ich ein.




 

Zum Regenbogen

Die Regenbogenbrücke

Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde.
Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens.
Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen,
Hügeln und saftigen, grünen Gras.
Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist,
geht es zu diesem wunderschönen Ort.
Dort gibt es immer was zu fressen und zu trinken,
und es ist warmes, schönes Frühlingswetter.
Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund.
Sie spielen den ganzen Tag zusammen.
Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen.
Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen,
die sie auf Erden so geliebt haben.
So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen,
bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht.
Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz groß!
Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras.
Die Füße tragen es schneller und schneller.
Es hat dich gesehen.
Und wenn du und dein spezieller Freund sich treffen,
nimmst du ihn in deine Arme und hälst ihn fest.
Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder,
und du schaust endlich glücklich in die Augen deines geliebten Tieres,
das solange aus deinem Leben verschwunden war,
aber nie aus deinem Herzen.
Dann überschreitet ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens,
und ihr werdet nie wieder getrennt sein...

Verfasser unbekannt




 

Die Rückkehr vom Regenbogen

Die Rückkehr vom Regenbogen

Ein kleiner Hund kam an der Regenbogenbrücke an und eine Gruppe von Hunden kam
sofort zu ihm gelaufen um ihn zu begrüßen. Er war darauf gefasst, nun angegriffen zu
werden, aber statt dessen wedelten alle ganz freundlich mit den Ruten und anstatt ihn
zu beißen, küssten sie ihn einfach ab.

Es war dort wunderschön und jeder war ganz lieb zu ihm.
Keiner von ihnen war in einer "Welpen-Fabrik" geboren und dann als Kampfhund
benutzt worden, so wie er damals, um dann in der Gosse zu sterben weil er eine
hässliche Promenadenmischung war.

Sie erklärten ihm, dass sie hier auf ihre "Herrchen" warten würden,
die sie so geliebt hatten.
"Was ist Liebe?", fragte der kleine Hund und Gott ließ ihn zurückkehren um das
herauszufinden.

Es war warm und dunkel; er wartete zusammengequetscht mit den anderen,
um geboren zu werden. Ängstlich wartete er, bis er endlich an den Hinterpfoten
herausgezogen wurde. Unbehaarte Hände hielten ihn vorsichtig fest und trockneten
ihn ab. Sie zeigten ihm, wo es einen Schluck warmer Milch gab. Er hatte nicht die Kraft
dazu, sich lange an der Zitze festzuhalten. Seine Brüder und Schwestern waren viel
kräftiger als er und schupsten ihn ständig zur Seite. Die Menschenhand schob die
anderen Welpen ein wenig zur Seite und hielt ihn so, dass er trinken konnte.
"Aaaahhh .. so ist es besser!" dachte er und trank, bis er erschöpft war und
zusammengekuschelt an seiner Mutter einschlief.

"Hieran werde ich mich immer erinnern, " sagte er glücklich. "Zu dumm, dass ich
erwachsen werden und hinaus in Kälte und Nässe muss, um dort zu kämpfen und
dann als Verliererhund zu sterben. Dann weiß ich aber wenigstens, was es heißt
ein Hund zu sein." dachte er traurig.

In dieser Nacht kroch er zu seiner Mutter und versuchte zu trinken, aber er rutschte
immer wieder zur Seite weg. Wenn seine Geschwister satt waren wurde ihnen der
Bauch geleckt und er konnte nur noch die Restmilch trinken, die die anderen übrig
gelassen hatten. Aber die Menschenhand die ihm vorher noch geholfen hatte,
dass er auch noch etwas abbekam, war jetzt nicht da. Die Zitzen waren ständig leer,
wenn er an die Reihe kam.

Schon sich aufzurappeln fiel ihm schwer, so klein und schmächtig wie er war.
Als er auf den Rücken fiel und sich nicht mehr aufrichten konnte, begann er zu
schreien. Sofort kam der Mensch herbeigeeilt und im Nu war auch die
Menschenhand wieder da und gab ihm einen Gumminippel in sein Mäulchen.
Es schmeckte nicht so gut wie die Milch von der Mutter, aber es war warm und vertrieb
die Schmerzen in seinem kleinen Bäuchlein.

Der Kleine hatte Probleme beim Atmen, weil seine Lungen nicht voll entwickelt waren
- er hatte einfach zu lange gebraucht um den anderen in die Gebärmutter zu folgen,
als er seine letzte große Chance von der Regenbogenbrücke bekommen hatte.

Er konnte den Herzschlag des Menschen spüren, der ihn sich, zugedeckt mit einem
warmen, weichen Tuch, auf den Bauch gelegt hatte. Das hielt seinen dünnen,
kleinen Körper schön warm und die sich ständig wiederholenden, liebevollen
Streicheleinheiten beruhigten ihn sehr. In diesem Moment dachte er wieder an seine
neuen Freunde, die an der Regenbogenbrücke so lieb zu ihm gewesen waren
und er fragte Gott, ob er wohl wieder dorthin zurück dürfte.
Gott sagte: "Ja, aber nicht jetzt. Du wolltest erleben, was Liebe ist."

So gaben ihm die Menschen Stunde um Stunde seine Milcheinheiten
(es kam ihm vor wie Tage, aber er wusste ja nicht was Zeit ist und außerdem war es
ja auch dunkel um ihn herum) und in ihm kam eine Erinnerung an
Wärme und Mutterliebe zurück.

Er wurde größer und lebhafter, und der Mensch nahm ihn immer häufiger mit und
ließ ihn bei sich schlafen. Während er beschmust und geküsst wurde, konnte er dessen
Herzschlag hören, der fest und lieb klang.

Dann kam eines Tages Gott und fragte ihn: "Bist du bereit zu uns auf die
Regenbogenbrücke zurück zu kommen?"
"Ja", antwortete er mit etwas Wehmut, weil sein Mensch ihn nicht gehen lassen wollte
und zu weinen begann.

Er tat seinen letzten Atemzug und ging zurück zur Regenbogenbrücke.
Von dort schaute er auf seinen Menschen, der immer noch weinte und den Körper in den
Händen hielt, den er für seine neue Chance geborgt bekommen hatte.
"Danke Gott," sagte er. "Liebe ist WUNDERBAR! Nun werde auch ich an
der Regenbogenbrücke auf meinen Menschen warten, um ihm beim Wiedersehen
zu sagen, wie sehr ich ihn geliebt habe."

Autor unbekannt




 

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